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FIM Sidecarcross World Championship - Strassbessenbach, 19.-20.07.2025

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FIM Sidecarcross World Championship - Strassbessenbach, 19.-20.07.2025
- Kameras: Canon R6 + Canon 4/24-105 sowie Nikon D500 + Nikon 2.8/70-200 -


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Prunier-Brüder siegen und schließen die Lücke zu den Führenden

Strassbessenbach, 20. Juli 2025. Der Rennsonntag begann mit steigenden Temperaturen und war sogar noch heißer als am Qualifikationssamstag. Der Boden war durch die lange Trockenperiode knochenhart, die Strecke zeigte jedoch kaum Abnutzungserscheinungen. Das Ergebnis waren schnelle Rennen, bei denen Überholen schwierig war. Es waren wieder sehr zahlreiche Zuschauer gekommen. Die üblichen Hupen und Banner sorgten für wieder für richtig gute Rennatmosphäre.

Das morgendliche Aufwärmen war ein guter Indikator für den möglichen Verlauf, doch Justin Keuben und Dion Rietman waren unbestreitbar schnell. Sie wussten, dass sie von der letzten Startreihe aus alles geben mussten, und wie sich herausstellte, taten sie es auch. Auch die Prunier-Brüder und Koen Hermans waren einsatzbereit, und auch Tim Prummer und die Lielbardis-Jungs zeigten eine starke Leistung.

Rennen 1 – Die lettischen Zwillinge machten vom Start weg keinen Fehler und sicherten sich den Holeshot, gefolgt von den Leferinks, Brett Wilkinson/Joe Millard, Benny Weiss/Patrick Schneider und den Prunier-Brüdern. Kurz darauf übernahm ein begeisterter Wilkinson den zweiten Platz, doch dieser Erfolg hielt nicht lange. Er schien in einer Kurve an Tempo zu verlieren, und das war es. Zwei Fahrer überholten ihn kurz hintereinander.
Keuben/Rietman aus Reihe zwei versuchten auf der Startgeraden ihr Bestes, arbeiteten sich dann aber das ganze Rennen über methodisch vor, um eine respektable Position zu erringen.

Hermans erwischte zwar keinen optimalen Start, war aber schnell genug und kämpfte sich bis auf den vierten Platz vor, wobei er Tim Prummer, Weiss und Wilkinson überholte. Weiss/Schneider waren kurzzeitig außer Sichtweite meiner Position, doch zufällig wurde Keubens rasanter Vormarsch gleichzeitig unterbrochen.

Die Prunier-Brüder lieferten sich mittlerweile einen harten Kampf an der Spitze, verloren gegen Tim und Sem Leferink und wären beinahe von Hermans/van den Bogaart eingeholt worden. Sie hielten sich dritten Platz, ohne zu ahnen, wie wichtig diese Punkte werden würden. Dasselbe galt für Brett Wilkinson, der scheinbar müde wurde und auf den sechsten Platz zurückfiel. Die Hitze forderte ihren Tribut, aber das Rennen war fantastisch. Gegen Ende kam es an der Spitze fast zu einem Vierkampf, bei dem die Lielbardis-Jungs von den Leferink-Brüdern gejagt wurden. Keuben schaffte es auf den fünften Platz – eine bemerkenswerte Leistung.

Podium Rennen 1Ergebnis – 1/ Lielbardis/Lielbardis. 2/ Leferink/Leferink, 3/ Prunier/Prunier,

Rennen zwei – Dieses Rennen war noch spannender, da Killian und Evan Prunier als Erste die Kurve erreichten, verfolgt von Tim Prummer und Jarno Steegmans. Brett Wilkinson Joe Millard reihte sich als Vierter ein, Koen Hermans/Ben van den Bogaart als Dritte. Hermans meinte es diesmal ernst und griff Prummer bei jeder Gelegenheit an. Auch Tim und Sem Leferink sowie Weiss/Schneider waren mit von der Partie. Die Österreicher fielen etwas zurück, verbesserten ihr vorheriges Ergebnis jedoch um einen Platz.

Die Leferinks hingegen hatten die Lielbardis-Zwillinge überholt und kämpften sich gut vorwärts, bis sie schließlich Fünfte wurden. Hermans war beeindruckend schnell, doch dann sah er plötzlich auf seiner linken Seite einen beschädigten Schalthebel. Er steuerte die Boxengasse an und kam auf Platz 25 wieder ins Ziel. Dann begann die Aufholjagd, und Hermans zeigte sich deutlich schneller, als er sich durch die hinteren Ränge bis auf den zehnten Platz durchkämpfte.

Abgesehen von der Dominanz von Killian und Evan Prunier an der Spitze, die den Abstand zu Tim Prummer auf zehn Sekunden vergrößerten, war eine weitere wichtige Geschichte des Rennens Keubens bemerkenswerter Kampf vom letzten Platz in der ersten Kurve bis zum vierten Platz bei der Zielflagge, wobei er auf dem Weg dorthin Teams dicht auf dicht einholte und überholte.

Die französischen Brüder hatten die Strecke an der Spitze allerdings für sich allein, und das ist ihre bevorzugte Fahrweise.

Wilkinson und Millard zeigten erneut eine hervorragende Fahrt und hielten ihre Hoffnungen aufrecht, als sie und die Pruniers an der Spitze der Rangliste zu Hermans aufschlossen.

Bei der Zielflagge schien die rote Platte weniger sicher zu sein, da Killian und Evan Prunier auf die oberste Stufe des Podiums kletterten.

Strassbessenbach wurde seinem Ruf gerecht und bot erneut spannende und unvorhersehbare Rennen.

Podium Rennen 2 – 1/ Prunier/Prunier, 2/ Prummer/Steegmans, 3/ Wilkinson/Millard,

Gesamtergebnis – 1/ Prunier, 2/ Lielbardis, 3/ Leferink

Text: Barry Nutley.


Die Veanstaltung in Strassbessenbach findet im Jahr 2026 am 18. und 19 Juli statt.

 













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